ex Nordhäuser G4 auf ehemaligen Gelände des Partyclubs Kulturschmiede in Nordhausen

ex Nordhäuser G4 auf ehemaligen Gelände des Partyclubs Kulturschmiede in Nordhausen

 

Letztes Update auf dieser Seite: 25.07.2012 (14:08 Uhr)

 

 

Hier werden die G4-61 Tw 63 & 64 in der Rothenburgstraße in Nordhausen, auf dem Gelände des ehemaligen Partyclubs Kulturschmiede gezeigt. Die beiden Bahnen kamen 1989 von Erfurt nach Nordhausen, wo sie bis 1991 eingesetzt wurden. 1991 wurden sie an die AFZ Sallay GmbH, also an die Kulturschmiede verkauft. Diese hatten die Wagen als zusätzliche Veranstaltungsräume genutzt. Nachdem die Kulturschmiede in Konkurs ging ,haben die Wagen angefangen zu verrotten und zu verrosten. Hierzu kommt auch der Vandalismus.
Heute sind sie stark verrostet und durch Vandalismus zerstört. Aus den Innenräumen wurden Teile geklaut. Der aktuelle Besitzer der beiden Wagen ist derzeit nicht bekannt, deshalb kann auch kein Ansprechpartner für Interessenten genannt werden.
Mittlerweile wurden beide in ihre Einzelteile zerlegt (Bilder folgen)!

 

Bilder:

 

 

Tw 63:

 

Zwischen Tür und Fahrerfenster sind gut die Lichtschalter für den Wagen zu erkennen, die die Kulturschmiede eingebaut hat.

 

Tw 63 bekam sogar eine extra Lackierung in weiß und Werbung für die Kulturschmiede.

Fahrzeugmittelteil auf der rechten (Einsteige-) Seite...

...mit sehr viel Rost und verfaulten Faltenbalg.

Das Fahrzeugmittelteil auf der rechten Seite...

...wurde "verschönert" mit einer Malerei.

Reste der Rollbandanzeige an der Front.

Die meisten Fenster wurden auch schon zerstört.

Die Kupplung des Wagens wurde während seiner Einsatzzeit in Nordhausen (1989 - 1991) nicht gebraucht.

Hinteres Fahrwerk des Triebwagens.

Der einfache Scherenstromabnehmer schliff nur von 1989 bis 1991 am Nordhausener Fahrdraht.

Blick durch das nicht mehr vorhandene Fenster in den Führerstand von beiden Seiten.

Innenraum vom Tw 63...

Der Innenraum des Tw 63 ist im Gegensatz zum Tw 64 vollständig und sehr gut erhalten.

Das sind noch die Reste des Originalinnenraums des letzten Einsatzzustandes. Auch mit den Flicken an der rechten Seite war der Wagen mal unterwegs. Er war damals bloß nicht so rostig.

Ein Blick durch den gesamten Innenraum. Die Reste der Beleuchtung, sowie die Lautsprecherboxen sind noch zu erkennen.

Tür zur Fahrerkabine.

Blick durch die Scheibe in den Führerstand. Die gelben Flecken kleben noch auf der Scheibe. Das war Dekoration der Kulturschmiede.

Blick durch den Führerstand in den Fahrgastraum.

 

Tw 64:

Der Wagen ist stark zugemüllt mit allem möglichen Zeug.

Ganz rechts ist ein Teil der vorderen Tür zu sehen. Sie steht ein Stück weit offen, die hintere Tür steht komplett offen.

Das Fahrzeugmittelteil des Tw 64 sieht vergleichsweise zum Tw 63 noch gut aus.

Dieses Werbeplakat wurde fest eingenagelt und ist schon seit 1991 an dem Wagen befestigt. Es sieht aber immer noch sehr gut aus.

 

Forderes Fahrwerk des Wagens.

Der Innenraum ist sehr stark zugemüllt...

...und viele Bodenplatten fehlen.

Das Gelenk.

Hinterer Teil des Wagens.

Die Reste des Faltenbalgs.

Eine Sicherhaeitswarnung über der Tür ist noch sehr gut zu erkennen.
VERMEIDET UNFÄLLE - nach Abfahrtssignal nicht mehr ein - oder aussteigen.

Die Beleuchtung ist schon sehr stark zerfallen. Es sind nur noch Reste zu erkennen. Ein paar Glühbirnen sind auch noch vorhanden.

Die Stuhlanordnung im Fahrzeugmittelteil. An der Halterung waren zu Betriebszeiten noch die Fahrscheinentwerter angebracht.

Die Reste eines Umformers von 600 V auf 24 V. Im Tw 64 fehlen schon fast alle Bodenplatten.

Ein Blick zum Führerstand. Die Führerstandstür steht wie beim Tw 63 offen. Vor dem Ausstieg befindet sich ein Behälter für die entwerteten Fahrkarten.

Ein weiterer Hinweis für Fahrgäste; dieser Hinweis stammt noch aus DDR - Zeiten und wurde schon einmal überdeckt, wurde aber wieder sichtbar gemacht. "Die Verteidigung des Friedens des sozialistischen Vaterlandes und deren Errungenschaften, ist (...) Verfassungsrecht und Ehrenpflicht."

Das Fahrzeugdach beginnt schon langsam einzustürtzen. Damit ist der Wagen einsturzgefährdet.

Führerstand: Fahrschalterstellrad, rechts daneben die Handbremse

Unter der Abdeckung befand sich die Rollbandanzeige.

Reste von verschieden Schaltern von der Heizung etc.

Reste von verschiedenen Schaltern für Türen etc.

Bedienung für den Automaten.

Sicherungskasten direkt hinter dem Führerstand.

HU (Hauptuntersuchung): 23.04.1982
ZU (Zwischenuntersuchung): 14.05.1987
NL (Neulack): 14.05.1987

Bestimmungen der Personenbeförderungsanordnung - das meiste ist noch sehr gut lesbar.

 

Die Reste der hinteren Rollbandanzeige. Die Linie 1 wird angezeigt, da alle G4 nur auf der Linie 1 unterwegs waren, da die Linie 2 nur Stumpfendstellen hatte.

 

 

 

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